Artendetails
Austern-Seitling
Pleurotus ostreatus
Traditionell essbar
Foto: Franck Hidvégi · CC BY-SA 4.0 · Bildquelle · Lizenz
Beschreibung
Fächer- bis muschelförmiger Pilz mit weißen, am kurzen seitlichen Stiel herablaufenden Lamellen.
Erkennungsmerkmale
Wächst in überlappenden Büscheln. Der Hut ist grau, blaugrau oder bräunlich; das Sporenpulver ist hell.
Bestimmungsschlüssel
Die Hüte sind muschel- bis fächerförmig, grau bis bräunlich und wachsen oft dachziegelig in Büscheln. Weiße bis cremefarbene Lamellen laufen zu einem kurzen seitlichen Stiel herab; das Fleisch ist relativ dick.
Detaillierte Merkmale
- Hut
- 4–10 cm, muschel- bis fächerförmig, grau bis graubraun, glatt und oft seitlich angewachsen.
- Fruchtschicht
- Die Lamellen sind weißlich bis cremefarben, dicht und laufen am Stiel herab.
- Stiel
- Kurz oder fast fehlend, oft seitlich, weiß und an der Basis teils behaart.
- Fleisch
- Weiß und fest; im Alter zäh.
- Geruch
- Angenehm und mild.
- Sporenpulver
- Weiß mit leicht lilafarbenem Ton.
Größe
- Hutdurchmesser
- 4–10 cm
- Stielhöhe
- 2–6 cm
- Stieldicke
- 1–2 cm
Lebensraum
Auf totem oder geschwächtem Laubholz, besonders Buche, Pappel und Weide.
Erscheinungszeit
Januar, Februar, März, Oktober, November, Dezember
Ökologie
- Ernährungsweise
- Saprotroph
- Wirtsbäume
- Buche (Fagus)
- Substrat
- Totes Laubholz, Stubben
Verbreitung
- Hinweise
- In Europa verbreitet und als Speisepilz weithin kultiviert.
Abgrenzung von ähnlichen Arten
Engelsflügel sind dünner, reinweiß, meist stiellos und wachsen vor allem an Nadelholz. Der Ölbaumtrichterling ist orange, wächst dicht büschelig und ist giftig. Holzart und Sporenpulverfarbe prüfen.
Ähnliche Arten
- Ohrförmiger Seitling (Pleurocybella porrigens) GEFÄHRLICH
- Ölbaumtrichterling (Omphalotus olearius) GEFÄHRLICH
Wissenswertes
Schon gewusst? In der Natur wächst er oft in überlappenden Büscheln auf Totholz, besonders Buche.