Artendetails
Ölbaumtrichterling
Omphalotus olearius
Giftig
Foto: Tim Rushing · CC BY 2.5 · Bildquelle · Lizenz
Beschreibung
Orangefarbener, büschelig auf Holz wachsender Pilz mit dünnen echten Lamellen, die weit am Stiel herablaufen.
Erkennungsmerkmale
Die Lamellen können schwach leuchten. Vom Pfifferling unterscheidet er sich durch echte dünne Lamellen und büscheliges Wachstum auf Holz.
Bestimmungsschlüssel
Die intensiv orangefarbenen, trichterförmigen Hüte wachsen dicht büschelig an Oliven, Eichen oder vergrabenen Wurzeln. Sie besitzen dünne, scharfe echte Lamellen, die am Stiel herablaufen und schwach leuchten können.
Detaillierte Merkmale
- Hut
- 6–12 cm, orangerot bis braun, zunächst gewölbt, später stark vertieft bis trichterförmig.
- Fruchtschicht
- Echte Lamellen sind goldgelb bis orange, dicht, schmal, oft gegabelt und weit am Stiel herablaufend.
- Stiel
- 5–10 cm, orangegelb bis braun, voll, faserig und zäh.
- Fleisch
- Orangegelb, faserig und zäh.
- Sporenpulver
- Weiß.
Größe
- Hutdurchmesser
- 6–12 cm
- Stielhöhe
- 5–10 cm
- Stieldicke
- 0,8–1,5 cm
Lebensraum
Auf Holz, Wurzeln oder vergrabenem Laubholz, besonders Ölbaum, Eiche und Kastanie.
Erscheinungszeit
Juli, August, September, Oktober, November
Ökologie
- Ernährungsweise
- Saprotroph
- Wirtsbäume
- Olivenbaum (Olea), Eiche (Quercus), Esskastanie (Castanea)
- Substrat
- Stubben, Wurzeln, Holz
Verbreitung
- Hinweise
- Wärmeliebende Art, häufiger in Süd- und Mitteleuropa, wo sie an Holz und Wurzeln von Laubbäumen wächst.
Abgrenzung von ähnlichen Arten
Der Echte Pfifferling wächst meist einzeln oder verstreut aus dem Boden und besitzt stumpfe, verzweigte Leisten sowie helleres festes Fleisch. Der Falsche Pfifferling ist kleiner und weicher, hat aber ebenfalls echte Lamellen.
Ähnliche Arten
Wissenswertes
Schon gewusst? Die Lamellen können im Dunkeln schwach biolumineszieren; darauf sollte man sich bei der Bestimmung jedoch nicht verlassen.