Artendetails

Wohlriechender Schneckling

Hygrophorus agathosmus

Traditionell essbar
Wohlriechender Schneckling – Hygrophorus agathosmus

Foto: Holger Krisp · CC BY 3.0 · Bildquelle · Lizenz

Beschreibung

Grauer bis graoliver Schneckling mit wachsartigen hellen Lamellen und charakteristischem Bittermandelgeruch.

Erkennungsmerkmale

Der Hut ist fleischig, glatt und feucht etwas klebrig. Die Lamellen sind dick, wachsartig, weitstehend und leicht herablaufend. Der Stiel ist hell, trocken bis fein flockig.

Bestimmungsschlüssel

Auf grauen faserigen Hut, dicke wachsartige helle Lamellen, hellen Stiel und deutlichen Mandelgeruch achten. Der Geruch ist wichtig, aber allein nicht ausreichend.

Detaillierte Merkmale

Hut
Grauer bis grauoliver Schneckling mit wachsartigen hellen Lamellen und charakteristischem Geruch nach Bittermandeln.
Fruchtschicht
Die Lamellen sind dick, wachsartig, weitstehend und leicht herablaufend.
Stiel
Der Stiel ist hell, trocken bis fein flockig.
Fleisch
Weißlich, weich und fleischig.
Geruch
Deutlich aromatisch, oft als mandel- oder marzipanartig beschrieben.
Sporenpulver
Weiß.

Lebensraum

Mykorrhizapilz vor allem bei Fichte und Kiefer in Nadel- und Mischwäldern; überwiegend im Herbst.

Erscheinungszeit

August, September, Oktober, November

Ökologie

Ernährungsweise
Mykorrhizal
Wirtsbäume
Fichte (Picea), Kiefer (Pinus)
Substrat
Waldboden
Hinweise
Mykorrhiza-Art. Mykorrhizapilz vor allem bei Fichte und Kiefer in Nadel- und Mischwäldern; überwiegend im Herbst.

Abgrenzung von ähnlichen Arten

Der Schwarzpunktierte Schneckling ist kleiner, dunkler und ohne deutlichen Mandelgeruch. Andere graue Schnecklinge nach Schleimigkeit, Geruch und Baumpartner vergleichen.

Ähnliche Arten

Wissenswertes

Schon gewusst? Der kräftige aromatische Geruch ist eines der hilfreichsten Merkmale, sollte aber immer zusammen mit anderen Kennzeichen bewertet werden.

Quellen der erweiterten Beschreibung