Artendetails

Frost-Schneckling

Hygrophorus hypothejus

Nur bedingt verwendbar
Frost-Schneckling – Hygrophorus hypothejus

Foto: Olli Niemitalo · Public Domain · Bildquelle · Lizenz

Beschreibung

Spätherbstlicher schleimiger Schneckling mit olivbraunem Hut und gelblichen Lamellen.

Erkennungsmerkmale

Lamellen relativ weitstehend und leicht herablaufend; Stiel gelblich und schleimig.

Bestimmungsschlüssel

Für die Bestimmung den gesamten Fruchtkörper prüfen. Spätherbstlicher schleimiger Schneckling mit olivbraunem Hut und gelblichen Lamellen. Lamellen relativ weitstehend und leicht herablaufend; Stiel gelblich und schleimig. Typischer Standort: Vor allem in Kiefernwäldern auf sauren Böden.

Detaillierte Merkmale

Hut
3–5 cm, jung gewölbt, später flach bis leicht vertieft, zunächst olivbraun und stark schleimig, später eher olivgrün bis gelblich.
Fruchtschicht
Lamellen zunächst weiß, später gelb, dick, breit und entfernt, etwas am Stiel herablaufend.
Stiel
5–10 × 0,3–0,7 cm, dünn, weiß bis gelblich; unten olivgrünlich und schleimig.
Fleisch
Weiß und fest, unter der Hutoberfläche gelblich.
Geruch
Angenehm.
Sporenpulver
Weiß.

Größe

Hutdurchmesser
3–5 cm
Stielhöhe
5–10 cm
Stieldicke
0,3–0,7 cm

Lebensraum

Vor allem in Kiefernwäldern auf sauren Böden.

Erscheinungszeit

September, Oktober, November, Dezember

Ökologie

Ernährungsweise
Mykorrhizal
Wirtsbäume
Fichte (Picea), Kiefer (Pinus)
Substrat
Waldboden
Hinweise
Mykorrhiza mit Nadelbäumen, besonders Fichte und Kiefer; typisch ist das späte Erscheinen im Herbst.

Abgrenzung von ähnlichen Arten

Vor allem mit folgenden ähnlichen Arten vergleichen: Hygrophorus olivaceoalbus, Cortinarius species. Für die Bestimmung die Kombination aus Hutform und -farbe, Fruchtschicht, Stiel, Fleischverfärbungen und Standort prüfen. Ein Einzelmerkmal oder Foto reicht nicht aus; stimmen die Schlüsselmerkmale nicht mit der Beschreibung überein, gilt der Fund nicht als bestätigt.

Ähnliche Arten

Wissenswertes

Schon gewusst? Der frühere Name als „Frost-Schneckling“ passt zu seinem sehr späten Auftreten.

Quellen der erweiterten Beschreibung