Artendetails

Wiesel-Täubling

Russula mustelina

Traditionell essbar
Wiesel-Täubling – Russula mustelina

Foto: Szabi237 · CC BY 3.0 · Bildquelle · Lizenz

Beschreibung

Kräftiger haselnuss- bis ockerbrauner Täubling, der von oben an einen Steinpilz erinnern kann, aber Lamellen besitzt.

Erkennungsmerkmale

Der Hut ist dick und glatt, die Huthaut kaum abziehbar. Die Lamellen sind zunächst weißlich, später creme bis bräunlich. Der kräftige weiße Stiel kann an Druckstellen bräunen.

Bestimmungsschlüssel

Auf kräftigen Fruchtkörper, haselnussbraunen Hut, helle Lamellen, sprödes Fleisch und Fichtenstandort achten. Junge Exemplare können von oben stark an Steinpilze erinnern.

Detaillierte Merkmale

Hut
Kräftiger haselnuss- bis ockerbrauner Täubling, der von oben einem Röhrling ähneln kann, unter dem Hut jedoch Lamellen besitzt.
Fruchtschicht
Die Lamellen sind zunächst weißlich, später creme bis bräunlich.
Stiel
Der kräftige weiße Stiel kann an Druckstellen bräunen.
Fleisch
Weißlich, später bräunlich, fest und brüchig.
Geruch
Angenehm und mild.
Sporenpulver
Cremefarben bis blass creme.

Größe

Hutdurchmesser
5–14 cm
Stielhöhe
3–11 cm
Stieldicke
1,5–3 cm

Lebensraum

Vor allem in höheren Lagen bei Fichte und anderen Nadelbäumen; Spätsommer und Herbst.

Erscheinungszeit

August, September, Oktober

Ökologie

Ernährungsweise
Mykorrhizal
Wirtsbäume
Fichte (Picea)
Substrat
Waldboden
Hinweise
Mykorrhiza-Art. Vor allem in höheren Lagen bei Fichte und anderen Nadelbäumen; Spätsommer und Herbst.

Abgrenzung von ähnlichen Arten

Der Leder-Täubling kann ähnlich braun sein, hat aber meist gelblichere Lamellen. Alte Exemplare können stinkenden oder mandelriechenden Täublingen ähneln; Geruch und Hutrand sind wichtige Zusatzmerkmale.

Ähnliche Arten

Wissenswertes

Schon gewusst? Wenn der braune Hut aus Fichtennadeln hervorschaut, kann der Wieseltäubling auf den ersten Blick einem Steinpilz ähneln.

Quellen der erweiterten Beschreibung