Artendetails
Sommer-Steinpilz
Boletus reticulatus
Traditionell essbar
Foto: George Chernilevsky · Public Domain · Bildquelle · Lizenz
Beschreibung
Wärmeliebender Röhrling mit trockenem, oft fein rissigem Hut und deutlichem hellem Stielnetz.
Erkennungsmerkmale
Der Hut ist meist trocken und samtig. Das Netz kann einen großen Teil des Stiels bedecken; die Poren vergilben im Alter.
Bestimmungsschlüssel
Typisch sind ein trockener, hell- bis kastanienbrauner Hut, der bei Trockenheit oft aufreißt, weiße bis olivfarbene Poren und ein deutliches helles Netz über einem großen Teil des Stiels. Das Fleisch bleibt meist weiß.
Detaillierte Merkmale
- Hut
- Trocken, hell- bis kastanienbraun, zunächst halbkugelig, später polsterförmig; bei Trockenheit oft fein rissig.
- Fruchtschicht
- Die Röhren sind zunächst weiß, später gelb und schließlich olivgrün; die Poren bleiben fein.
- Stiel
- Zunächst bauchig, später keulig bis zylindrisch, weißlich bis hellbraun; ein helles Netz kann einen großen Teil des Stiels bedecken.
- Fleisch
- Weiß, normalerweise ohne Blaufärbung; bei älteren Fruchtkörpern weicher.
- Sporenpulver
- Olivbraun.
Größe
- Hutdurchmesser
- 5–20 cm
- Stielhöhe
- 7–15 cm
- Stieldicke
- 2–5 cm
Lebensraum
Vor allem in warmen Laubwäldern bei Eichen und Buchen.
Erscheinungszeit
Mai, Juni, Juli, August, September, Oktober
Ökologie
- Ernährungsweise
- Mykorrhizal
- Wirtsbäume
- Eiche (Quercus), Buche (Fagus)
Verbreitung
- Hinweise
- In Europa verbreitet, besonders in wärmeren Laubwäldern.
Abgrenzung von ähnlichen Arten
Der Steinpilz hat oft einen schmierigen Hut und ein vor allem oben sichtbares Netz. Der Gallenröhrling entwickelt rosafarbene Poren und ein dunkleres Netz; kein Einzelmerkmal genügt zur Bestimmung.
Ähnliche Arten
Wissenswertes
Schon gewusst? Er erscheint oft früher in der Saison als der Steinpilz; das deutliche Stielnetz ist ein wichtiges Merkmal.