Artendetails
Schwefelporling
Laetiporus sulphureus
Nur bedingt verwendbar
Foto: Björn S... · CC BY-SA 2.0 · Bildquelle · Lizenz
Beschreibung
Auffällige schwefelgelbe bis orange Konsolen in großen dachziegelartigen Gruppen.
Erkennungsmerkmale
Die Unterseite hat feine gelbe Poren; jung ist das Fleisch weich und saftig, alt bröckelig und zäh.
Bestimmungsschlüssel
Für die Bestimmung den gesamten Fruchtkörper prüfen. Auffällige schwefelgelbe bis orange Konsolen in großen dachziegelartigen Gruppen. Die Unterseite hat feine gelbe Poren; jung ist das Fleisch weich und saftig, alt bröckelig und zäh. Typischer Standort: An lebenden oder toten Laubbäumen, besonders Eichen, Weiden, Obstbäumen und Kastanien.
Detaillierte Merkmale
- Hut
- Einzelne Konsolen etwa 10–30 cm oder größer, 1–5 cm dick, gelb bis orange und oft in dachziegeligen Gruppen verwachsen.
- Fruchtschicht
- Unterseite gelb und porig; Röhren kurz, etwa 2–5 mm.
- Stiel
- Ein eigentlicher Stiel fehlt meist; die Fruchtkörper sitzen seitlich am Holz.
- Fleisch
- Jung weiß bis gelblich, saftig und weich; alt hart und brüchig.
- Geruch
- Unauffällig.
- Sporenpulver
- Weißlich.
Lebensraum
An lebenden oder toten Laubbäumen, besonders Eichen, Weiden, Obstbäumen und Kastanien.
Erscheinungszeit
Mai, Juni, Juli, August, September, Oktober
Ökologie
- Ernährungsweise
- Saprotroph
- Wirtsbäume
- Eiche (Quercus), Esskastanie (Castanea)
- Substrat
- Lebendes Holz, Totholz
- Hinweise
- Wächst auf lebendem und totem Holz, besonders von Laubbäumen; häufig an Obstbäumen.
Abgrenzung von ähnlichen Arten
Vor allem mit folgenden ähnlichen Arten vergleichen: Laetiporus montanus, Meripilus giganteus. Für die Bestimmung die Kombination aus Hutform und -farbe, Fruchtschicht, Stiel, Fleischverfärbungen und Standort prüfen. Ein Einzelmerkmal oder Foto reicht nicht aus; stimmen die Schlüsselmerkmale nicht mit der Beschreibung überein, gilt der Fund nicht als bestätigt.
Ähnliche Arten
- Laetiporus montanus
Sehr nahe verwandte Art, vor allem an Nadelholz; das Substrat ist für die Trennung wichtig.
- Riesenporling (Meripilus giganteus)
Grau- bis braun statt schwefelgelb und bei Verletzung stark schwärzend.