Artendetails
Perlhuhn-Egerling
Agaricus moelleri
Giftig
Foto: Michel Langeveld · CC BY-SA 4.0 · Bildquelle · Lizenz
Beschreibung
Weißlicher Egerling mit vielen grau- bis schwarzbraunen Hutschuppen, bei Verletzung gilbend.
Erkennungsmerkmale
Die Stielbasis gilbt chromgelb, Geruch nach Karbol oder Tinte; Lamellen von rosa zu braun.
Bestimmungsschlüssel
Für die Bestimmung den gesamten Fruchtkörper prüfen. Weißlicher Egerling mit vielen grau- bis schwarzbraunen Hutschuppen, bei Verletzung gilbend. Die Stielbasis gilbt chromgelb, Geruch nach Karbol oder Tinte; Lamellen von rosa zu braun. Typischer Standort: Laubwälder, Parks, Gärten und grasige Ränder, oft auf nährstoffreichen Böden.
Detaillierte Merkmale
- Hut
- 6–10(12) cm, weißlich, mit graubraunen bis dunkleren anliegenden Schuppen, in der Mitte dichter; zunächst halbkugelig, später gewölbt bis flach.
- Fruchtschicht
- Lamellen frei, jung blass, später rosa und reif sehr dunkelbraun.
- Stiel
- 6–8(10) × 1–1,5 cm, weißlich, zylindrisch mit knolliger Basis; bei Berührung und besonders im Basisschnitt stark gilbend.
- Fleisch
- Weiß, im Schnitt rasch gilbend, besonders an der Basis.
- Geruch
- Unangenehm, karbol- bzw. phenolartig.
- Geschmack
- Nicht kosten.
- Sporenpulver
- Dunkel violettbraun.
Größe
- Hutdurchmesser
- 6–12 cm
- Stielhöhe
- 6–10 cm
- Stieldicke
- 1–1,5 cm
Lebensraum
Laubwälder, Parks, Gärten und grasige Ränder, oft auf nährstoffreichen Böden.
Erscheinungszeit
Juni, Juli, August, September, Oktober
Ökologie
- Ernährungsweise
- Saprotroph
- Substrat
- Boden, Grasland
- Boden
- Feucht
- Hinweise
- Auf nährstoffreichen Böden in Parks, Gärten, Wiesen, Gebüschen und an Waldrändern.
Abgrenzung von ähnlichen Arten
Vor allem mit folgenden ähnlichen Arten vergleichen: Agaricus xanthodermus, Agaricus sylvaticus, Agaricus augustus. Für die Bestimmung die Kombination aus Hutform und -farbe, Fruchtschicht, Stiel, Fleischverfärbungen und Standort prüfen. Ein Einzelmerkmal oder Foto reicht nicht aus; stimmen die Schlüsselmerkmale nicht mit der Beschreibung überein, gilt der Fund nicht als bestätigt.
Ähnliche Arten
- Karbol-Champignon (Agaricus xanthodermus) GEFÄHRLICH
Ebenfalls stark gilbend und karbolartig riechend; meist glatter weißer Hut ohne so deutliche graubraune Schuppen.
- Riesenchampignon (Agaricus augustus)
Der Riesen-Champignon ist meist deutlich größer, riecht angenehm anders und zeigt nicht das typische starke karbolartige Gilben der Basis.