Artendetails

Amethyst-Pfifferling

Cantharellus amethysteus

Traditionell essbar
Amethyst-Pfifferling – Cantharellus amethysteus

Foto: Tim Eberling · CC BY 4.0 · Bildquelle · Lizenz

Beschreibung

Gelber Pfifferling mit charakteristischen violetten bis amethystfarbenen Schuppen und Flecken auf dem Hut sowie verzweigten Leisten auf der Unterseite.

Erkennungsmerkmale

Der Hut ist gelb bis orangegelb, oft wellig und violett geschuppt. Statt echter Lamellen besitzt er niedrige, dicke, verzweigte Leisten, die am Stiel herablaufen.

Bestimmungsschlüssel

Amethystfarben geschuppten Hut, festen vollen Stiel und vor allem stumpfe verzweigte Leisten statt dünner echter Lamellen prüfen.

Detaillierte Merkmale

Hut
Der Hut ist gelb bis orangegelb, oft wellig und violett geschuppt.
Fruchtschicht
Statt echter Lamellen besitzt er niedrige, dicke, verzweigte Leisten, die am Stiel herablaufen.
Stiel
Der Stiel ist fest, glatt, zur Basis verjüngt und geht ohne scharfe Grenze in den Hut über.
Fleisch
Weiß, unter der Oberfläche gelblich, faserig.
Geruch
Angenehm.
Sporenpulver
Hellgelb.

Größe

Hutdurchmesser
3–12 cm
Stielhöhe
3–7 cm
Stieldicke
0,8–2 cm

Lebensraum

Mykorrhizapilz in Nadel- und Laubwäldern, auch bei Buche; Spätsommer und Herbst.

Erscheinungszeit

August, September, Oktober

Ökologie

Ernährungsweise
Mykorrhizal
Wirtsbäume
Fichte (Picea), Tanne (Abies), Buche (Fagus)
Substrat
Waldboden
Hinweise
Mykorrhizapilz in Nadel- und Laubwäldern, auch bei Buche; Spätsommer und Herbst.

Abgrenzung von ähnlichen Arten

Der Echte Pfifferling besitzt keine ausgeprägten Amethystschuppen. Falscher Pfifferling und Ölbaumtrichterling haben echte Lamellen; letzterer ist giftig.

Ähnliche Arten

Wissenswertes

Schon gewusst? Unter dem Hut sitzen keine echten Lamellen, sondern verzweigte Leisten wie bei Pfifferlingen.

Quellen der erweiterten Beschreibung