Artendetails
Perlpilz
Amanita rubescens
Nur bedingt verwendbar
Foto: gailhampshire · CC BY 2.0 · Bildquelle · Lizenz
Beschreibung
Graubrauner Wulstling, dessen Fleisch und verletzte Stellen langsam rötlich anlaufen.
Erkennungsmerkmale
Der Hut trägt graue Flocken, der Stiel einen Ring, die Basis aber keine sackartige Scheide. Roh oder ungenügend gegart ist sie schädlich; eine Verwechslung mit dem Pantherpilz ist gefährlich.
Bestimmungsschlüssel
Der Hut ist bräunlich bis graubraun mit schmutzig grauen Flocken. Fleisch, Lamellen und besonders die Stielbasis röten bei Verletzung langsam rosa bis weinrot. Die Ringoberseite ist fein gerieft; die Basis besitzt keine scharf gerandete sackartige Scheide.
Detaillierte Merkmale
- Hut
- 5–15 cm, bräunlich bis rosabraun, mit charakteristischen grauen Velumflocken; verletzte Stellen röten allmählich.
- Fruchtschicht
- Die Lamellen sind weiß, dicht und röten bei Verletzung häufig.
- Stiel
- 5–15 cm, weißlich bis bräunlich, mit hängendem gerieftem Ring; Basis verdickt, aber ohne freie sackartige Volva.
- Fleisch
- Weiß, im Schnitt und an Verletzungen charakteristisch rötend, besonders an der Basis.
- Sporenpulver
- Weiß.
Größe
- Hutdurchmesser
- 5–15 cm
- Stielhöhe
- 5–15 cm
- Stieldicke
- 1–2 cm
Lebensraum
In Laub- und Nadelwäldern, häufig bei Buchen, Eichen und Fichten.
Erscheinungszeit
Juni, Juli, August, September, Oktober, November
Ökologie
- Ernährungsweise
- Mykorrhizal
- Wirtsbäume
- Buche (Fagus), Eiche (Quercus), Fichte (Picea), Kiefer (Pinus)
Verbreitung
- Hinweise
- Sehr häufige Art europäischer Laub-, Nadel- und Mischwälder.
Abgrenzung von ähnlichen Arten
Der Pantherpilz rötet gewöhnlich nicht, hat weiße Flocken, eine glatte Ringoberseite und scharf gerandete Gürtel an der knolligen Basis. Der Graue Wulstling zeigt ebenfalls keine zuverlässige Rötung.
Ähnliche Arten
Wissenswertes
Schon gewusst? Das Röten des Fleisches ist eines der wichtigsten Merkmale gegenüber dem gefährlichen Pantherpilz, der normalerweise nicht rötet.