Artendetails

Violetter Rötelritterling

Lepista nuda

Nur bedingt verwendbar
Violetter Rötelritterling – Lepista nuda

Foto: Albarubescens · CC BY-SA 4.0 · Bildquelle · Lizenz

Beschreibung

Violetter bis braunvioletter Lamellenpilz mit dichten Lamellen, ohne Ring und Scheide.

Erkennungsmerkmale

Die Farbe verblasst im Alter, das Sporenpulver ist blassrosa. Eine Verwechslung mit violetten Schleierlingen ist möglich, daher sind mehrere Merkmale nötig.

Bestimmungsschlüssel

Junge Fruchtkörper sind an Hut, Lamellen und Stiel violett bis lila, verblassen im Alter jedoch zu bräunlichen Tönen. Der Hut ist fleischig, die Lamellen dicht, das Sporenpulver blassrosa. Häufig besitzt die Art einen süßlich-parfümierten Geruch und wächst in Waldstreu.

Detaillierte Merkmale

Hut
5–15 cm, zunächst gewölbt, später ausgebreitet, glatt; jung deutlich violett, im Alter oft zu bräunlichen Tönen verblassend.
Fruchtschicht
Die Lamellen sind dicht, violett bis lilagrau und ohne rostbraunes Sporenpulver.
Stiel
6–10 × 1–2 cm, violett, faserig, an der Basis oft etwas verdickt und von Myzel umgeben.
Fleisch
Blassviolett bis gräulich, bei jungen Fruchtkörpern fest.
Geruch
Charakteristisch angenehm, etwas parfümiert oder fruchtig.
Sporenpulver
Weißlich bis blasslila.

Größe

Hutdurchmesser
5–15 cm
Stielhöhe
6–10 cm
Stieldicke
1–2 cm

Lebensraum

In Waldstreu, Kompost, Gärten und Parks, oft in Gruppen oder Hexenringen.

Erscheinungszeit

September, Oktober, November, Dezember, Januar

Ökologie

Ernährungsweise
Saprotroph
Substrat
Waldboden
Hinweise
Saprobiont in Laub- und Nadelstreu, Kompost und anderem organisch reichem Boden; häufig in Bögen oder Hexenringen.

Verbreitung

Hinweise
In Europa weit verbreitete Wald- und Parkart, besonders in der kühleren Jahreszeit.

Abgrenzung von ähnlichen Arten

Violette Schleierlinge besitzen jung eine spinnwebartige Cortina, später rostbraunes Sporenpulver und rostige Ablagerungen an Lamellen oder Stiel. Lepista sordida ist meist kleiner, dünner und intensiver violett.

Ähnliche Arten

Wissenswertes

Schon gewusst? Die violette Farbe ist bei jungen frischen Fruchtkörpern am stärksten und kann im Alter deutlich verblassen.

Quellen der erweiterten Beschreibung