Artendetails

Dunkelvioletter Schleierling

Cortinarius violaceus

Besondere Vorsicht
Dunkelvioletter Schleierling – Cortinarius violaceus

Foto: Holger Krisp · CC BY 3.0 · Bildquelle · Lizenz

Beschreibung

Großer fast vollständig dunkelvioletter Schleierling mit trocken samtig-schuppigem Hut, violettem Stiel und zunächst violetten Lamellen.

Erkennungsmerkmale

Der Hut ist trocken, dunkelviolett und fein faserig-schuppig. Junge Lamellen sind violett, später rotbraun. Der Stiel ist dunkelviolett, längsfaserig und basal keulig verdickt; die Cortina ist violett.

Bestimmungsschlüssel

Prüfen, ob Hut, Stiel und junge Lamellen deutlich dunkelviolett sind und die Hutoberfläche trocken samtig-faserig ist. Mit der Reife werden die Lamellen durch rostbraune Sporen braun.

Detaillierte Merkmale

Hut
Großer, fast vollständig dunkelvioletter Schleierling mit trockenem samtig-schuppigem Hut, violettem Stiel und anfangs violetten Lamellen.
Fruchtschicht
Junge Lamellen sind violett, später rotbraun.
Stiel
Der Stiel ist dunkelviolett, längsfaserig und basal keulig verdickt; die Cortina ist violett.
Fleisch
Dunkelviolett, fest und faserig.
Geruch
Der Geruch ist schwach und kein zuverlässiges Bestimmungsmerkmal.
Sporenpulver
Rostbraun.

Lebensraum

Vor allem in schattigen Laubwäldern bei Buche, Eiche, Hainbuche und Birke; im Herbst.

Erscheinungszeit

September, Oktober, November

Ökologie

Ernährungsweise
Mykorrhizal
Wirtsbäume
Buche (Fagus), Eiche (Quercus), Hainbuche (Carpinus), Birke (Betula)
Substrat
Waldboden
Hinweise
Mykorrhiza-Art. Vor allem in schattigen Laubwäldern bei Buche, Eiche, Hainbuche und Birke; im Herbst.

Abgrenzung von ähnlichen Arten

Der Lila Dickfuß ist meist heller, überwiegend bei Nadelbäumen und riecht unangenehm. Der Violette Rötelritterling besitzt keine Cortina und kein rostbraunes Sporenpulver. Der Standort ist ein wichtiges Zusatzmerkmal.

Ähnliche Arten

Wissenswertes

Schon gewusst? Hut, Lamellen, Stiel und Fleisch sind violett, was der Art unter den Schleierlingen ein sehr markantes Aussehen verleiht.

Quellen der erweiterten Beschreibung