Artendetails

Totentrompete

Craterellus cornucopioides

Traditionell essbar
Totentrompete – Craterellus cornucopioides

Foto: Kristian Peters · CC BY-SA 3.0 · Bildquelle · Lizenz

Beschreibung

Dunkelgrauer bis schwarzer, dünnfleischiger, hohler Trichter ohne echte Lamellen.

Erkennungsmerkmale

Die äußere Unterseite ist glatt bis leicht runzelig und heller. Ein Stiel ist kaum vom Hut abgesetzt.

Bestimmungsschlüssel

Der Fruchtkörper ist tief trichter- bis trompetenförmig, graubraun, dunkelgrau oder fast schwarz und bis zur Basis hohl. Der Rand ist wellig; die äußere Fruchtschicht ist aschgrau, glatt bis fein längsrunzelig und besitzt keine echten Lamellen.

Detaillierte Merkmale

Hut
2–8 cm breit, tief trompetenförmig, graubraun bis fast schwarz, mit welligem bis krausem Rand und Öffnung bis zur Basis.
Fruchtschicht
Die äußere Fruchtschicht ist aschgrau, zunächst glatt, später etwas längs gefaltet; echte Lamellen fehlen.
Stiel
2–6 cm, hohl und allmählich in den Hut übergehend, zur Basis verjüngt.
Fleisch
Grau bis schwärzlich, dünn und etwas zäh.
Sporenpulver
Weißlich.

Größe

Hutdurchmesser
2–8 cm
Stielhöhe
2–6 cm
Stieldicke
0,5–1,5 cm

Lebensraum

In Laubwäldern, besonders bei Buchen und Eichen, oft in größeren Gruppen.

Erscheinungszeit

Juli, August, September, Oktober, November

Ökologie

Ernährungsweise
Mykorrhizal
Wirtsbäume
Buche (Fagus), Eiche (Quercus)

Verbreitung

Hinweise
Verbreitete europäische Art der Laubwälder, oft gesellig.

Abgrenzung von ähnlichen Arten

Die Graue Kraterelle besitzt außen deutlichere, tiefere Leisten. Die Trompeten-Pfifferling hat einen bräunlichen Hut und einen gelblichen Stiel. Bei sehr alten Exemplaren ist gesundes Gewebe schwer von Zerfall zu unterscheiden.

Ähnliche Arten

  • Craterellus cinereus

Wissenswertes

Schon gewusst? Der gesamte Fruchtkörper ist wie eine hohle Trompete; durch die dunkle Farbe ist er am Waldboden erstaunlich schwer zu entdecken.

Quellen der erweiterten Beschreibung