Artendetails

Frühlings-Knollenblätterpilz

Amanita verna

Tödlich giftig
Frühlings-Knollenblätterpilz – Amanita verna

Foto: Sinisa Radic · CC BY-SA 4.0 · Bildquelle · Lizenz

Beschreibung

Tödlich giftiger vollständig weißer Knollenblätterpilz mit Ring und sackartiger Scheide.

Erkennungsmerkmale

Lamellen frei und weiß, Stiel weiß mit Ring; knollige Basis in deutlicher Scheide.

Bestimmungsschlüssel

Für die Bestimmung den gesamten Fruchtkörper prüfen. Tödlich giftiger vollständig weißer Knollenblätterpilz mit Ring und sackartiger Scheide. Lamellen frei und weiß, Stiel weiß mit Ring; knollige Basis in deutlicher Scheide. Typischer Standort: Warme Laubwälder im Frühjahr und Frühsommer, besonders unter Eichen und Kastanien.

Detaillierte Merkmale

Hut
4–8 cm, reinweiß bis cremefarben, jung eiförmig bis halbkugelig, später gewölbt bis fast flach; Oberfläche glatt bis fein faserig.
Fruchtschicht
Lamellen weiß, breit und frei vom Stiel.
Stiel
7–10 × 1–1,5 cm, weiß, mit hängendem häutigem Ring; Basis knollig und von sackartiger weißer Volva umgeben.
Fleisch
Weiß und dünnfleischig.
Geruch
Schwach, teils etwas unangenehm.
Geschmack
Nicht kosten.
Sporenpulver
Weiß.

Größe

Hutdurchmesser
4–8 cm
Stielhöhe
7–10 cm
Stieldicke
1–1,5 cm

Lebensraum

Warme Laubwälder im Frühjahr und Frühsommer, besonders unter Eichen und Kastanien.

Erscheinungszeit

April, Mai, Juni, Juli

Ökologie

Ernährungsweise
Mykorrhizal
Wirtsbäume
Eiche (Quercus)
Substrat
Waldboden
Hinweise
Mykorrhiza vor allem mit Laubbäumen an wärmeren Standorten; häufig bei Eichen.

Abgrenzung von ähnlichen Arten

Vor allem mit folgenden ähnlichen Arten vergleichen: Amanita virosa, Amanita phalloides, Agaricus arvensis. Für die Bestimmung die Kombination aus Hutform und -farbe, Fruchtschicht, Stiel, Fleischverfärbungen und Standort prüfen. Ein Einzelmerkmal oder Foto reicht nicht aus; stimmen die Schlüsselmerkmale nicht mit der Beschreibung überein, gilt der Fund nicht als bestätigt.

Ähnliche Arten

Artenschutz

Geschützte Art
Ja
Rote Liste
R – seltene Art
Hinweise
Die Art ist in Slowenien nach der Verordnung über geschützte wildlebende Pilzarten geschützt. Auf der slowenischen Roten Liste: R – seltene Art.

Quellen der erweiterten Beschreibung