Artendetails

Bleiweißer Trichterling

Clitocybe phyllophila

Tödlich giftig
Bleiweißer Trichterling – Clitocybe phyllophila

Foto: Richard Daniel (RichardDaniel) · CC BY-SA 3.0 · Bildquelle · Lizenz

Beschreibung

Weißlicher Waldtrichterling mit bereiftem Hut und dichten hellen Lamellen; enthält Muscarin und ist gefährlich giftig.

Erkennungsmerkmale

Der Hut ist kreideweiß bis hellgrau, anfangs gewölbt, später leicht vertieft. Die Lamellen sind dicht, breit angewachsen und hell mit leicht rosigem Ton. Der Stiel ist schlank und wird im Alter bräunlich.

Bestimmungsschlüssel

Weißen bereiften Hut, dichte Lamellen, Streuhabitat und fehlenden typischen Mehlgeruch des Mehlräsling prüfen. Weiße Trichterlinge nicht probieren.

Detaillierte Merkmale

Hut
Der Hut ist kreideweiß bis hellgrau, anfangs gewölbt, später leicht vertieft.
Fruchtschicht
Die Lamellen sind dicht, breit angewachsen und hell mit leicht rosigem Ton.
Stiel
Der Stiel ist schlank und wird im Alter bräunlich.
Fleisch
Hell fleischbräunlich bis weißlich.
Geruch
Dumpf süßlich bis aromatisch.
Sporenpulver
Hell gelblichweiß bis schwach rosig.

Größe

Hutdurchmesser
5–12 cm
Stielhöhe
≤ 12 cm

Lebensraum

Wächst in Laub- und Nadelwäldern, häufig in Laub- oder Nadelstreu, vom Sommer bis in den Spätherbst.

Erscheinungszeit

Juli, August, September, Oktober, November

Ökologie

Ernährungsweise
Saprotroph
Substrat
Laubstreu, Nadelstreu, Waldboden
Hinweise
Wächst in Laub- und Nadelwäldern, häufig in Laub- oder Nadelstreu, vom Sommer bis in den Spätherbst.

Abgrenzung von ähnlichen Arten

Der Mehlräsling ist essbar, kann aber sehr ähnlich aussehen. Eine Verwechslung kann gefährlich sein; ein Foto allein reicht nicht.

Ähnliche Arten

Wissenswertes

Schon gewusst? Die Art enthält Muscarin und wird im Katalog als tödlich giftig geführt; Verwechslungen mit weißen Speisepilzen sind besonders gefährlich.

Quellen der erweiterten Beschreibung