Artendetails

Tonblasser Fälbling

Hebeloma crustuliniforme

Giftig
Tonblasser Fälbling – Hebeloma crustuliniforme

Foto: Rob Norris · CC0 · Bildquelle · Lizenz

Beschreibung

Ockerbrauner Fälbling mit hellem Rand, Rettichgeruch und Tröpfchen an den Lamellen.

Erkennungsmerkmale

Die Lamellen sind jung hell, später tonbraun und fleckig; der Stiel ist weißlich und mehlig bereift.

Bestimmungsschlüssel

Für die Bestimmung den gesamten Fruchtkörper prüfen. Ockerbrauner Fälbling mit hellem Rand, Rettichgeruch und Tröpfchen an den Lamellen. Die Lamellen sind jung hell, später tonbraun und fleckig; der Stiel ist weißlich und mehlig bereift. Typischer Standort: Wälder, Parks, Gärten und Straßenbäume, oft in Gruppen.

Detaillierte Merkmale

Hut
4–8 cm, weißlich bis blass ocker, fleischig und polsterförmig, Rand lange eingerollt; feucht etwas klebrig.
Fruchtschicht
Lamellen zunächst hell und oft deutlich mit Tröpfchen besetzt, später braunfleckig und dunkler.
Stiel
4–8 × 1–1,5 cm, weißlich, zylindrisch und voll, oben fein schuppig.
Fleisch
Weiß bis weißlich, fest.
Geruch
Unangenehm, deutlich rettichartig.
Geschmack
Nicht kosten.
Sporenpulver
Rostbraun.

Größe

Hutdurchmesser
4–8 cm
Stielhöhe
4–8 cm
Stieldicke
1–1,5 cm

Lebensraum

Wälder, Parks, Gärten und Straßenbäume, oft in Gruppen.

Erscheinungszeit

August, September, Oktober, November, Dezember

Ökologie

Ernährungsweise
Mykorrhizal
Substrat
Waldboden, Grasland
Hinweise
Bei verschiedenen Bäumen in Wäldern, Parks und an Waldrändern, oft gruppenweise oder in Ringen.

Abgrenzung von ähnlichen Arten

Vor allem mit folgenden ähnlichen Arten vergleichen: Hebeloma sinapizans, Hebeloma laterinum, Cortinarius species. Für die Bestimmung die Kombination aus Hutform und -farbe, Fruchtschicht, Stiel, Fleischverfärbungen und Standort prüfen. Ein Einzelmerkmal oder Foto reicht nicht aus; stimmen die Schlüsselmerkmale nicht mit der Beschreibung überein, gilt der Fund nicht als bestätigt.

Ähnliche Arten

  • Seidiger Ritterling (Tricholoma columbetta)

    Der Seidige Ritterling hat weißes Sporenpulver, keine tränenden braunfleckenden Lamellen und oft eine bläuliche Stielbasis.

  • Hebeloma sinapizans

    Die verwandte Fälbling-Art ist oft größer und zeigt andere Stieldetails; Hebeloma ist makroskopisch schwierig.

Quellen der erweiterten Beschreibung