Artendetails
Schmetterlings-Tramete
Trametes versicolor
Ungenießbar
Foto: Hans Hillewaert · CC BY-SA 4.0 · Bildquelle · Lizenz
Beschreibung
Dünner konsolenförmiger Holzpilz mit markanten mehrfarbigen konzentrischen Zonen.
Erkennungsmerkmale
Unterseite mit feinen weißen bis cremefarbenen Poren; zähe Fruchtkörper wachsen dachziegelig.
Bestimmungsschlüssel
Für die Bestimmung den gesamten Fruchtkörper prüfen. Dünner konsolenförmiger Holzpilz mit markanten mehrfarbigen konzentrischen Zonen. Unterseite mit feinen weißen bis cremefarbenen Poren; zähe Fruchtkörper wachsen dachziegelig. Typischer Standort: Auf Totholz vieler Laubbäume, seltener Nadelbäume.
Detaillierte Merkmale
- Hut
- 2–8 cm breite, dünne fächerförmige Fruchtkörper, oft dachziegelig; Oberseite mit deutlichen konzentrischen grauen, braunen, bläulichen und gelblichen Zonen.
- Fruchtschicht
- Unterseite röhrig mit sehr kleinen runden weißen bis cremefarbenen Poren.
- Stiel
- Kein Stiel; der Fruchtkörper sitzt seitlich am Holz.
- Fleisch
- Hell, korkig, zäh und dünn.
- Geruch
- Ohne charakteristischen Geruch.
- Sporenpulver
- Weiß bis farblos.
Größe
- Hutdurchmesser
- 2–8 cm
Lebensraum
Auf Totholz vieler Laubbäume, seltener Nadelbäume.
Erscheinungszeit
Januar, Februar, März, April, Mai, Juni, Juli, August, September, Oktober, November, Dezember
Ökologie
- Ernährungsweise
- Saprotroph
- Wirtsbäume
- Buche (Fagus), Eiche (Quercus), Birke (Betula), Hainbuche (Carpinus)
- Substrat
- Totes Laubholz, Stubben
- Hinweise
- Sehr häufiger Saprobiont auf Laubtotholz; die zähen Fruchtkörper können ganzjährig sichtbar bleiben.
Abgrenzung von ähnlichen Arten
Vor allem mit folgenden ähnlichen Arten vergleichen: Stereum species, Trametes ochracea. Für die Bestimmung die Kombination aus Hutform und -farbe, Fruchtschicht, Stiel, Fleischverfärbungen und Standort prüfen. Ein Einzelmerkmal oder Foto reicht nicht aus; stimmen die Schlüsselmerkmale nicht mit der Beschreibung überein, gilt der Fund nicht als bestätigt.
Ähnliche Arten
- Ockerfarbene Tramete (Trametes ochracea)
Trametes ochracea ist meist dicker, und die Zonen sind weniger kontrastreich und eher ockerbraun.
- Striegeliger Schichtpilz (Stereum hirsutum)
Der Striegelige Schichtpilz besitzt keine echte Porenschicht; die Unterseite ist glatt bis schwach runzelig.
Wissenswertes
Schon gewusst? Die farbigen konzentrischen Zonen erklären den lateinischen Namen versicolor – „verschiedenfarbig“.