Artendetails

Rettich-Helmling

Mycena pura

Giftig
Rettich-Helmling – Mycena pura

Foto: Dr. Hans-Günter Wagner · CC BY-SA 2.0 · Bildquelle · Lizenz

Beschreibung

Kleiner rosa bis violetter Helmling mit charakteristischem Rettichgeruch.

Erkennungsmerkmale

Hut dünnfleischig und gerieft, Lamellen hell, Stiel dünn und brüchig; nicht zum Verzehr.

Bestimmungsschlüssel

Für die Bestimmung den gesamten Fruchtkörper prüfen. Kleiner rosa bis violetter Helmling mit charakteristischem Rettichgeruch. Hut dünnfleischig und gerieft, Lamellen hell, Stiel dünn und brüchig; nicht zum Verzehr. Typischer Standort: Laub- und Nadelwälder in Laub, Nadelstreu und Moos.

Detaillierte Merkmale

Hut
2–6 cm, glockig bis rasch ausgebreitet mit breitem stumpfem Buckel, violett, rosa oder blass, am Rand deutlich gerieft.
Fruchtschicht
Lamellen heller als der Hut, breit und ausgebuchtet angewachsen; im Alter weiter stehend.
Stiel
2–7 × 0,4–0,8 cm, zylindrisch, brüchig, hohl und etwa hutfarben.
Fleisch
Wässrig, dünn und sehr brüchig.
Geruch
Starker Rettichgeruch.
Sporenpulver
Weiß.

Größe

Hutdurchmesser
2–6 cm
Stielhöhe
2–7 cm
Stieldicke
0,4–0,8 cm

Lebensraum

Laub- und Nadelwälder in Laub, Nadelstreu und Moos.

Erscheinungszeit

Mai, Juni, Juli, August, September, Oktober, November

Ökologie

Ernährungsweise
Saprotroph
Substrat
Laubstreu, Waldboden
Hinweise
Saprobiont auf Waldboden und Pflanzenresten; in Laub- und Nadelwäldern weit verbreitet.

Abgrenzung von ähnlichen Arten

Vor allem mit folgenden ähnlichen Arten vergleichen: Mycena rosea, Laccaria amethystina. Für die Bestimmung die Kombination aus Hutform und -farbe, Fruchtschicht, Stiel, Fleischverfärbungen und Standort prüfen. Ein Einzelmerkmal oder Foto reicht nicht aus; stimmen die Schlüsselmerkmale nicht mit der Beschreibung überein, gilt der Fund nicht als bestätigt.

Ähnliche Arten

Wissenswertes

Schon gewusst? Der starke Rettichgeruch ist wichtig; die Art ist giftig und nicht zum Verzehr geeignet.

Quellen der erweiterten Beschreibung