Artendetails

Reifpilz

Cortinarius caperatus

Besondere Vorsicht
Reifpilz – Cortinarius caperatus

Foto: Walt Sturgeon (Mycowalt) · CC BY-SA 3.0 · Bildquelle · Lizenz

Beschreibung

Fleischiger ocker- bis weizenfarbener Pilz mit weißlichem Reif auf jungen Hüten und einem auffälligen dauerhaften häutigen Ring.

Erkennungsmerkmale

Die Lamellen sind zunächst blass und später ocker- bis rostbraun. Der helle faserige Stiel trägt einen deutlichen Ring; der Hut ist oft runzelig und besonders in der Mitte bereift.

Bestimmungsschlüssel

Kennzeichnend ist die Kombination aus weizen-ockerfarbenem, weißlich bereiftem Hut, hellem kräftigem Stiel und deutlichem häutigem Ring. Die Lamellen werden im Alter rostbraun; auch das Sporenpulver ist rostbraun.

Detaillierte Merkmale

Hut
Fleischiger ocker- bis weizenfarbener Pilz mit weißlich bereiften jungen Hüten und auffälligem dauerhaftem häutigem Ring.
Fruchtschicht
Die Lamellen sind anfangs hell, später ocker bis rostbraun. Der helle faserige Stiel trägt einen deutlichen Ring; der Hut ist oft runzelig und besonders in der Mitte bereift.
Fleisch
Weißlich bis hellbräunlich und fleischig.
Geruch
Ohne markanten Geruch.
Sporenpulver
Ockerbraun.

Größe

Hutdurchmesser
6–12 cm
Stielhöhe
6–15 cm
Stieldicke
1–2 cm

Lebensraum

In Nadel- und Mischwäldern, häufig auf sauren Böden; vom Spätsommer bis in den Herbst.

Erscheinungszeit

August, September, Oktober, November

Ökologie

Ernährungsweise
Mykorrhizal
Wirtsbäume
Fichte (Picea), Kiefer (Pinus)
Substrat
Waldboden
Boden
Sauer
Hinweise
Mykorrhiza-Art. In Nadel- und Mischwäldern, häufig auf sauren Böden; vom Spätsommer bis in den Herbst.

Abgrenzung von ähnlichen Arten

Giftige Fälblinge zeigen nicht dieselbe Kombination aus bereiftem Hut und dauerhaftem häutigem Ring und können deutlich rettichartig riechen. Andere Schleierlinge besitzen meist keinen so ausgeprägten häutigen Ring. Alte Exemplare sind schwieriger.

Ähnliche Arten

  • Hebeloma sinapizans
  • Cortinarius allutus
  • Cortinarius species

Wissenswertes

Schon gewusst? Der dauerhafte häutige Ring ist bei dieser Art auffällig und für einen Schleierling ungewöhnlich markant.

Quellen der erweiterten Beschreibung