Artendetails

Ockerbrauner Trichterling

Infundibulicybe gibba

Nur bedingt verwendbar
Ockerbrauner Trichterling – Infundibulicybe gibba

Foto: Ermell · CC BY-SA 4.0 · Bildquelle · Lizenz

Beschreibung

Schlanker ockerbrauner Trichterpilz mit kleinem Buckel in der vertieften Hutmitte und weißen Lamellen, die weit am Stiel herablaufen.

Erkennungsmerkmale

Der Hut ist glatt und wird rasch deutlich trichterförmig, wobei der Mittelbuckel oft erhalten bleibt. Die Lamellen sind dünn, weiß und dicht. Der Stiel ist heller als der Hut, basal etwas breiter und weißfilzig.

Bestimmungsschlüssel

Auf trichterförmigen leder- bis ockerbraunen Hut mit erhaltenem stumpfem Mittelbuckel, weiße weit herablaufende Lamellen und weißfilzige Stielbasis achten. Sporenpulver weiß.

Detaillierte Merkmale

Hut
Schlanker ockerbrauner Trichterling mit kleinem zentralem Buckel im vertieften Hut und weißen Lamellen, die weit am Stiel herablaufen.
Fruchtschicht
Die Lamellen sind dünn, weiß und dicht.
Stiel
Der Stiel ist heller als der Hut, basal etwas breiter und weißfilzig.
Fleisch
Weiß und weich; im Stiel teils wattig.
Geruch
Angenehm und mild.
Sporenpulver
Weiß.

Größe

Hutdurchmesser
4–7 cm
Stielhöhe
5–7 cm
Stieldicke
0,5–1 cm

Lebensraum

Auf Waldboden, häufig in der Nähe von Nadelbäumen, einzeln oder in Gruppen; Sommer und Herbst.

Erscheinungszeit

Juni, Juli, August, September, Oktober

Ökologie

Ernährungsweise
Saprotroph
Substrat
Waldboden, Laubstreu
Hinweise
Saprotrophe Art. Auf Waldboden, häufig in der Nähe von Nadelbäumen, einzeln oder in Gruppen; Sommer und Herbst.

Abgrenzung von ähnlichen Arten

Mehrere trichterförmige Arten sehen ähnlich aus, und einige Trichterlinge sind giftig. Der Mönchskopf ist größer und kräftiger; der Fuchsige Röteltrichterling besitzt nicht denselben Mittelbuckel. Essbarkeit nie allein aus der Trichterform ableiten.

Ähnliche Arten

Wissenswertes

Schon gewusst? Der Hut wird deutlich trichterförmig, behält aber häufig einen kleinen Buckel genau im Zentrum.

Quellen der erweiterten Beschreibung