Artendetails

Langstieliger Knoblauchschwindling

Mycetinis alliaceus

Traditionell essbar
Langstieliger Knoblauchschwindling – Mycetinis alliaceus

Foto: Marasmius_alliaceus-Knoblauchschwindling.jpg : H. Krisp derivative work: Ak ccm · CC BY 3.0 · Bildquelle · Lizenz

Beschreibung

Kleiner Pilz mit sehr langem dunklem zähem Stiel und ausgeprägtem Knoblauchgeruch.

Erkennungsmerkmale

Der Hut ist klein, blassbraun bis gräulich, die Lamellen hell und relativ weitstehend. Der Stiel ist sehr lang, dünn, zur Basis fast schwarz und zäh.

Bestimmungsschlüssel

Besonders typisch ist die Kombination aus kleinem Hut, außergewöhnlich langem dünnem fast schwarzem Stiel und starkem Knoblauchgeruch. Der Geruch ist unterstützend; Wuchsform und Substrat ebenfalls prüfen.

Detaillierte Merkmale

Hut
Kleiner Pilz mit sehr langem, dunklem, zähem Stiel und starkem Knoblauchgeruch.
Fruchtschicht
Der Hut ist klein, hellbräunlich bis gräulich, mit hellen, ziemlich weit stehenden Lamellen. Der Stiel ist sehr lang, dünn, zur Basis hin fast schwarz und zäh.
Fleisch
Dünn und zäh.
Geruch
Sehr deutlicher Knoblauchgeruch.
Sporenpulver
Blass ocker.

Größe

Hutdurchmesser
1–3 cm
Stielhöhe
8–10 cm
Stieldicke
0,1–0,3 cm

Lebensraum

Saprobiont auf Laubstreu, Nadeln und kleinem morschem Holz in Wäldern; Sommer und Herbst.

Erscheinungszeit

Juni, Juli, August, September, Oktober, November

Ökologie

Ernährungsweise
Saprotroph
Substrat
Laubstreu, Totholz
Hinweise
Saprotrophe Art. Saprobiont auf Laubstreu, Nadeln und kleinem morschem Holz in Wäldern; Sommer und Herbst.

Abgrenzung von ähnlichen Arten

Andere Knoblauchschwindlinge riechen ebenfalls nach Knoblauch, unterscheiden sich aber in Stiellänge, -farbe, Oberfläche und Substrat. Paragymnopus perforans ist kleiner und riecht anders unangenehm. Nicht allein nach Geruch bestimmen.

Ähnliche Arten

  • Mycetinis scorodonius
  • Mycetinis prasiosmus
  • Paragymnopus perforans

Wissenswertes

Schon gewusst? Der starke Knoblauchgeruch bleibt selbst bei kleinen Fruchtkörpern deutlich und ist eines der markantesten Feldmerkmale.

Quellen der erweiterten Beschreibung