Artendetails
Keulenfuß-Trichterling
Ampulloclitocybe clavipes
Nur bedingt verwendbar
Foto: Reinhold Möller Ermell · CC BY-SA 4.0 · Bildquelle · Lizenz
Beschreibung
Graubrauner Trichterpilz mit deutlich keulig verdickter Stielbasis und hellen herablaufenden Lamellen.
Erkennungsmerkmale
Der Hut entwickelt sich von gewölbt zu niedergedrückt. Der Stiel ist zur Basis stark keulig verdickt und innen teils weich-schwammig; Sporenpulver weiß.
Bestimmungsschlüssel
Besonders auf die stark keulig verdickte Stielbasis, den graubraunen später niedergedrückten Hut und die hellen herablaufenden Lamellen achten. Weißes Sporenpulver ist ein weiteres unterstützendes Merkmal.
Detaillierte Merkmale
- Hut
- Graubrauner trichterlingsartiger Pilz mit deutlich keulig verbreiterter Stielbasis und hellen, herablaufenden Lamellen.
- Fruchtschicht
- Der Hut verändert sich von gewölbt zu vertieft. Der Stiel verbreitert sich zur Basis hin stark und kann innen weich oder schwammig sein; das Sporenpulver ist weiß.
- Fleisch
- Weißlich, weich und porös bis schwammig.
- Geruch
- Angenehm, teils mandel- oder zimtartig.
- Sporenpulver
- Weiß.
Größe
- Hutdurchmesser
- 4–6 cm
- Stielhöhe
- 4–8 cm
- Stieldicke
- 0,5–2 cm
Lebensraum
In Nadel- und Laubwäldern, häufig auf sauren Böden und gruppenweise; vor allem im Herbst.
Erscheinungszeit
September, Oktober, November
Ökologie
- Ernährungsweise
- Saprotroph
- Substrat
- Waldboden, Laubstreu
- Boden
- Sauer
- Hinweise
- Saprotrophe Art. In Nadel- und Laubwäldern, häufig auf sauren Böden und gruppenweise; vor allem im Herbst.
Abgrenzung von ähnlichen Arten
Der Ockerbraune Trichterling hat einen gleichmäßigeren schlankeren Stiel ohne deutliche Keulenbasis. Mehrere andere Trichterlinge sehen ähnlich aus, einige sind giftig; die verdickte Basis ist daher nur ein Merkmal.
Ähnliche Arten
- Ockerbrauner Trichterling (Infundibulicybe gibba)
- Clitocybe species
Wissenswertes
Schon gewusst? Die keulenartig verdickte Stielbasis ist so typisch, dass die Art danach benannt ist.