Artendetails

Gifthäubling

Galerina marginata

Tödlich giftig
Gifthäubling – Galerina marginata

Foto: Eric Steinert · CC BY-SA 3.0 · Bildquelle · Lizenz

Beschreibung

Kleiner brauner, tödlich giftiger Holzbewohner mit hygrophanem Hut, braunem Sporenpulver und oft einem Ring.

Erkennungsmerkmale

Der feuchte Hutrand kann durchscheinend gerieft sein. Unter dem Ring ist der Stiel faserig und dunkler.

Bestimmungsschlüssel

Kleiner brauner Holzpilz, einzeln oder büschelig auf Totholz, besonders von Nadelbäumen. Der hygrophane Hut hellt beim Trocknen auf; am Stiel kann ein Ring oder nur eine Ringzone vorhanden sein, das Sporenpulver ist rostbraun.

Detaillierte Merkmale

Hut
2–5 cm, ocker- bis orangebraun, hygrophan; feucht ist der Rand oft durchscheinend gerieft.
Fruchtschicht
Die Lamellen sind zunächst hell und werden später bräunlich bis rostbraun.
Stiel
2–7 cm, dünn und faserig, zur Basis dunkler; der kleine Ring kann verschwinden.
Fleisch
Dünn und wässrig-bräunlich.
Geruch
Mehlig.
Sporenpulver
Ocker- bis rostbraun.

Größe

Hutdurchmesser
2–5 cm
Stielhöhe
2–7 cm
Stieldicke
0,2–0,6 cm

Lebensraum

Auf totem Nadel- und Laubholz, einzeln oder in kleinen Gruppen.

Erscheinungszeit

April, Mai, Juni, Juli, August, September, Oktober, November

Ökologie

Ernährungsweise
Saprotroph
Wirtsbäume
Fichte (Picea)
Substrat
Totholz, Stubben

Verbreitung

Hinweise
In Europa auf Totholz verbreitet, häufig auf Nadelholzstubben.

Abgrenzung von ähnlichen Arten

Das Stockschwämmchen kann so ähnlich sein, dass eine sichere Trennung Mikroskopie erfordert. Auch Hallimasch- und Schwefelkopf-Arten können ähnlich wirken. Kleine braune Holzpilze nie ohne fachliche Bestätigung sammeln.

Ähnliche Arten

Wissenswertes

Schon gewusst? Der kleine Ring kann verschwinden; sein Fehlen schließt die Art daher nicht aus. Verwechslungen mit essbaren Stockschwämmchen sind sehr gefährlich.

Quellen der erweiterten Beschreibung