Artendetails
Gemeiner Erdritterling
Tricholoma terreum
Giftig
Foto: Eric Steinert · CC BY-SA 3.0 · Bildquelle · Lizenz
Beschreibung
Grauer, faserig-schuppiger Ritterling mit hellen Lamellen und ohne Ring.
Erkennungsmerkmale
Das Fleisch ist dünn und brüchig, der Hut oft rissig. Wegen Berichten über mögliche schwere Wirkungen und schwierige Verwechslungen wird sie in FungiTrail als giftig geführt.
Bestimmungsschlüssel
Der Hut ist grau bis mausgrau, zunächst kegelig und später flach, mit feinen radialen Fasern oder Schüppchen. Die Lamellen sind weiß bis grau und am Stiel ausgebuchtet; der schlanke Stiel ist ringlos. Die Art wächst meist bei Kiefern.
Detaillierte Merkmale
- Hut
- 3–10 cm, mausgrau bis graubraun, trocken, fein seidig-faserig, oft mit etwas dunklerer Mitte.
- Fruchtschicht
- Die Lamellen sind anfangs weiß, später grau bis leicht gelblich, breit, dicht und am Stiel ausgebuchtet.
- Stiel
- Weißlich bis gräulich, glatt, ohne Ring.
- Fleisch
- Weiß bis gräulich, im Hut relativ dünn und brüchig.
- Geruch
- Ohne auffälligen charakteristischen Geruch.
- Sporenpulver
- Weiß.
Größe
- Hutdurchmesser
- 3–10 cm
Lebensraum
Meist in Kiefernwäldern auf sandigen oder kalkhaltigen Böden.
Erscheinungszeit
September, Oktober, November, Dezember
Ökologie
- Ernährungsweise
- Mykorrhizal
- Wirtsbäume
- Kiefer (Pinus)
- Boden
- Kalkreich
- Hinweise
- Mykorrhiza vor allem mit Kiefern und anderen Nadelbäumen; häufig auf neutralen bis kalkreichen Böden.
Verbreitung
- Hinweise
- In Europa in Kiefern- und anderen Nadelwäldern weit verbreitet.
Abgrenzung von ähnlichen Arten
Der Tiger-Ritterling ist größer und kräftiger und besitzt auffällige dunkle 'Tiger'-Schuppen; er ist giftig. Andere graue Ritterlinge sind sehr ähnlich und können mikroskopische Bestimmung erfordern.
Ähnliche Arten
- Tiger-Ritterling (Tricholoma pardinum) GEFÄHRLICH
Der Tiger-Ritterling ist größer und kräftiger, mit deutlicheren grauen Hutschuppen, und giftig.
Wissenswertes
Schon gewusst? Wegen Berichten über mögliche Muskeltoxizität und Verwechslungen ist große Vorsicht geboten; die App behandelt die Art nicht als sicher essbar.