Artendetails

Bitterer Schleimkopf

Cortinarius infractus

Giftig
Bitterer Schleimkopf – Cortinarius infractus

Foto: Jerzy Opioła · CC BY-SA 4.0 · Bildquelle · Lizenz

Beschreibung

Formvariable olivgraue bis schmutzig braune Cortinarius-Art mit dunklen rußbraunen Lamellen und bei Feuchtigkeit schleimigem Hut.

Erkennungsmerkmale

Der Hut ist häufig unregelmäßig oder buckelig, feucht schleimig und trocken glänzend. Die Lamellen sind früh dunkelgrau bis olivbraun. Der Stiel ist schmutzigweiß bis silbergrau, zylindrisch oder keulig und kann basal verdickt sein.

Bestimmungsschlüssel

Auf schmutzig olivgrauen bis braunen Hut, dunkle rußig-olivbraune Lamellen, rostbraunes Sporenpulver und Cortinareste achten. Eine starke Bitterkeit ist beschrieben, FungiTrail empfiehlt jedoch keine Geschmacksprobe.

Detaillierte Merkmale

Hut
Variabler olivgrauer bis schmutzigbrauner Schleierling mit dunklen rußbraunen Lamellen und bei feuchtem Wetter schleimigem Hut.
Fruchtschicht
Die Lamellen sind früh dunkelgrau bis olivbraun.
Stiel
Der Stiel ist schmutzigweiß bis silbergrau, zylindrisch oder keulig und kann basal verdickt sein.
Fleisch
Grau bis schmutzig weiß; im oberen Stiel teils blass blaugrau.
Geruch
Ohne besonderen Geruch.
Sporenpulver
Rostbraun.

Größe

Hutdurchmesser
3–9 cm
Stielhöhe
4–8 cm
Stieldicke
0,7–2 cm

Lebensraum

Mykorrhizapilz bei Laub- und Nadelbäumen, häufig auf kalkreichen Böden; vor allem im Herbst.

Erscheinungszeit

September, Oktober, November

Ökologie

Ernährungsweise
Mykorrhizal
Substrat
Waldboden
Boden
Kalkreich
Hinweise
Mykorrhiza-Art. Mykorrhizapilz bei Laub- und Nadelbäumen, häufig auf kalkreichen Böden; vor allem im Herbst.

Abgrenzung von ähnlichen Arten

Andere schleimige Schleierlinge können sehr ähnlich sein. Farbe junger Lamellen, Stielbasis, Hut, Baumpartner und Sporenpulver gemeinsam vergleichen; ein reines Hutfoto reicht nicht.

Ähnliche Arten

Wissenswertes

Schon gewusst? Der sehr bittere Geschmack ist ein klassisches Merkmal, doch unbekannte Wildpilze sollten nicht zur Bestimmung probiert werden.

Quellen der erweiterten Beschreibung