Artendetails
Getropfter Ritterling
Tricholoma pessundatum
Giftig
Foto: Jerzy Opioła · CC BY-SA 4.0 · Bildquelle · Lizenz
Beschreibung
Brauner Ritterling mit fettig-klebrigem Hut, weißen später braunfleckigen Lamellen und angenehmem mehlartigem Geruch.
Erkennungsmerkmale
Der Hutrand bleibt lange eingerollt und zeigt häufig dunklere Flecken nahe dem Rand. Die Lamellen sind ausgebuchtet angewachsen. Der Stiel ist oben weiß und wird zur Basis brauner.
Bestimmungsschlüssel
Auf glatten braunen fettig-klebrigen Hut, weiße braunfleckende Lamellen, weißen bis bräunlichen Stiel ohne echten Ring und Mehlgeruch achten. Angenehmer Geruch bedeutet keine Essbarkeit.
Detaillierte Merkmale
- Hut
- Brauner Ritterling mit fettig-klebrigem Hut, weißen Lamellen, die später braune Flecken bekommen, und angenehmem mehlartigem Geruch.
- Fruchtschicht
- Die Lamellen sind ausgebuchtet angewachsen.
- Stiel
- Der Stiel ist oben weiß und wird zur Basis brauner.
- Fleisch
- Zunächst weiß, später bräunlich.
- Geruch
- Angenehm mehlartiger Geruch.
- Sporenpulver
- Weiß.
Größe
- Hutdurchmesser
- ≤ 12 cm
- Stielhöhe
- ≤ 10 cm
- Stieldicke
- ≤ 1,5 cm
Lebensraum
In Nadel- und Mischwäldern, besonders bei Kiefer und Fichte; vom Spätsommer bis zum Winteranfang.
Erscheinungszeit
August, September, Oktober, November, Dezember
Ökologie
- Ernährungsweise
- Mykorrhizal
- Wirtsbäume
- Fichte (Picea), Kiefer (Pinus)
- Substrat
- Waldboden
- Hinweise
- Mykorrhiza-Art. In Nadel- und Mischwäldern, besonders bei Kiefer und Fichte; vom Spätsommer bis zum Winteranfang.
Abgrenzung von ähnlichen Arten
Mehrere braune Ritterlinge sind sehr ähnlich. Manche besitzen eine deutlichere Ringzone oder andere Schleimigkeit. Für eine sichere Bestimmung mehrere Merkmale gemeinsam vergleichen.
Ähnliche Arten
Wissenswertes
Schon gewusst? Der angenehme Mehlgeruch kann täuschen und ist bei diesem giftigen Ritterling keinesfalls ein Sicherheitsmerkmal.