Artendetails

Fahler Röhrling

Hemileccinum impolitum

Besondere Vorsicht
Fahler Röhrling – Hemileccinum impolitum

Foto: czech_mushrooms · CC0 · Bildquelle · Lizenz

Beschreibung

Blasser bis graubrauner Röhrling mit gelben Poren und Stiel ohne deutliches Netz.

Erkennungsmerkmale

Die Stielbasis riecht oft nach Jod oder Karbol; das Fleisch blaut nicht oder nur schwach.

Bestimmungsschlüssel

Für die Bestimmung den gesamten Fruchtkörper prüfen. Blasser bis graubrauner Röhrling mit gelben Poren und Stiel ohne deutliches Netz. Die Stielbasis riecht oft nach Jod oder Karbol; das Fleisch blaut nicht oder nur schwach. Typischer Standort: Warme Laubwälder, vor allem bei Eichen auf kalkreichen Böden.

Detaillierte Merkmale

Hut
6–14 cm, ocker- bis braunfarben, trocken und samtig.
Fruchtschicht
Gelbe Röhren und Poren, die bei Druck leicht grünlich werden können.
Stiel
6–12 × 2–4 cm, gelb bis gelblich, ohne Netz, oft mit rötlicher Basis.
Fleisch
Blassgelb; kann sehr schwach blauen oder unverändert bleiben.
Geruch
An der Basis kann ein charakteristischer Jod- oder Karbolgeruch auftreten.
Sporenpulver
Olivbraun.

Größe

Hutdurchmesser
6–14 cm
Stielhöhe
6–12 cm
Stieldicke
2–4 cm

Lebensraum

Warme Laubwälder, vor allem bei Eichen auf kalkreichen Böden.

Erscheinungszeit

Juni, Juli, August, September, Oktober

Ökologie

Ernährungsweise
Mykorrhizal
Wirtsbäume
Eiche (Quercus), Buche (Fagus)
Substrat
Waldboden
Hinweise
Mykorrhiza-Art der Laub- und Mischwälder, häufig an warmen Standorten.

Abgrenzung von ähnlichen Arten

Vor allem mit folgenden ähnlichen Arten vergleichen: Butyriboletus appendiculatus, Hemileccinum depilatum, Caloboletus radicans. Für die Bestimmung die Kombination aus Hutform und -farbe, Fruchtschicht, Stiel, Fleischverfärbungen und Standort prüfen. Ein Einzelmerkmal oder Foto reicht nicht aus; stimmen die Schlüsselmerkmale nicht mit der Beschreibung überein, gilt der Fund nicht als bestätigt.

Ähnliche Arten

Quellen der erweiterten Beschreibung